Was sind Vitamine?
Vitamine sind organische Verbindungen, ohne die kein menschliches Leben möglich ist. Wir müssen sie mit der Nahrung zu uns nehmen, denn Vitamine können vom Körper nicht oder nicht in ausreichender Menge hergestellt werden.
Casimir Funk, ein polnisch-amerikanischer Biochemiker, schuf den Begriff Vitamin im Jahre 1911. Das Wort setzte er zusammen aus (lat.) Vita = Leben und Amin = stickstoffhaltig. Er dachte, alle Vitamine seien Stickstoff-Verbindungen. Falsch, alle Vitamine sind organische, sprich Kohlenstoff-Verbindungen.
Wieviel Vitamine gibt es?
13 Vitamine sind bekannt:
Vitamin A (einschließlich der Vorstufe Beta-Karotin), B1, B2, B6, B12, C, D, E, K, Biotin, Folsäure, Niacin, Pantothensäure.
Wozu brauchen wir Vitamine?
Vitamine schützen uns vor schädlichen Stoffen aus der Umwelt und stärken das Immunsystem. Sie erhalten bestimmte lebenswichtige Funktionen des Organismus aufrecht und sind wichtig für: Haut, Haare, Herz, Augen, Nerven, Gefäße, Knochen, Wachstum, Hormone, Blutbildung, Blutgerinnung und nicht zuletzt für den gesamten Stoffwechsel (Verwertung von Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten).
Kann ich mit Vitamin-Präparaten einen Mangel ausgleichen?
Grundsätzlich ja, auch wenn natürliche Vitamine aufgrund der vielen Begleitstoffe gesünder sind als synthetische. Im wesentlichen handelt es sich bei den "Endprodukten" aber um identische chemische Verbindungen, so daß es für den Körper unerheblich ist, in welcher Form sie zugeführt werden.
Schützen Vitamine vor Herzinfarkt?
Die "Verkalkung" (Arteriosklerose) der Gefäßwände ist die häufigste Ursache des Herzinfarktes und Bluthochdnuckes.
Eine Zehnjahresstudie von Dr. James Enstroms, Universität Los Angeles, beweist: Wer täglich Vitamin C, E und Beta-Karotin sowie die Eiweißverbindungen Lysin und Prolin (150-500 mg der beiden Eiweißstoffe) zu sich nimmt, schützt seine Gefäßwände vor Ablagerungen und stabilisiert sie.