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Willkommen auf den Internet-Seiten der Amtsfeld-Apotheke!
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aktuelles Thema:
Bluthochdruck - schleichende GefahrDer Blutdruck steigt langsam an und selbst bei hohen Werten bleibt er oft unerkannt - und somit unbehandelt. Hier lauert die große Gefahr. Denn Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden sind bekannte Spätfolgen, die dann nicht mehr rückgängig gemacht werden können. | ||||
Medizinisch: Hypertonie |
Bluthochdruck hat zwei Gesichter, die einander sehr widersprechen.
Einerseits fühlen Hypertoniker sich selten krank, sondern ganz im Gegenteil meistens sogar sehr wohl. Erst durch die Therapie treten viele Beschwerden von Antriebsschwäche über chronische Müdigkeit bis hin zu Potenzproblemen auf.
Es ist daher nicht erstaunlich, dass die medikamentöse Behandlung häufig schlecht akzeptiert wird.
Andererseits ist aber Bluthochdruck ein bedrohliches Alarmzeichen für die Gesundheit. Er ist die Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie chronische Herz- und Nierenerkrankungen. Wer langfristig den erhöhten Blutdruck nicht behandelt, hat statistisch eine kürzere Lebenserwartung.
Wer sich trotz Bluthochdruck sehr wohl fühlt ...
.. kann dennoch einige Auffälligkeiten nicht ganz ignorieren, die darauf hindeuten, dass der Blutkreislauf nicht optimal funktioniert.
So ist ganz typisch für Hypertoniker, dass sie im Sommer unter Atemlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Gerichtsröte leiden. Verstärktes Herzklopfen und Nasenbluten sind weitere Indizien.
Die Risikofaktoren grenzen ebenfalls den Kreis der potenziellen Hypertoniker ein. Dazu zählen:
Erhöhter Blutdruck innerhalb der engen Verwandtschaft | ||
Übergewicht | ||
Vorliebe für salzige Speisen | ||
Häufige Stress-Situationen | ||
Rauchen | ||
Bewegungsmangel | ||
Regelmäßiger Alkoholverzehr (mindestens 20-30 Gramm pro Tag | ||
Treffen einige dieser Punkte zu, ist es empfehlenswert, den Blutdruck kontrollieren zu lassen.
Die Blutdruckwerte - Was sagen sie aus? |
Die Messwerte können je nach Tageszeit, psychischer Verfassung und verwendetem Messgerät stark schwanken. Es sollte daher immer eine 24-Stunden-Messung, d.h. mehrmals am Tag, vorgenommen werden.
Personen mit einem Blutdruck von 140/85 mmHg und darunter brauchen sich keine Sorgen zu machen. Problematisch wird es, wenn entweder der erste (systolische) oder zweite (diastolische) Wert erhöht ist.
Grenzwerthypertoniker sind Patienten mit einem Druck über 150/95 mmHg. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht bei einem Blutdruck über 165/95 mmHg von einer schweren Hypertonie.
Wer gesund lebt, hat ein geringes Hypertonie-Risiko!
Ist der Druck in den Arterien permanent erhöht, kommt es langfristig zu Ablagerungen an den Gefäßen. Diese entstandene Arteriosklerose hat zur Folge, dass die Durchblutung stark vermindert ist.
Leider lassen sich diese Ablagerungen durch eine Therapie mit gesunder Lebensführung und Medikamenten nicht rückgängig machen. Aber der Blutdruck erreicht wieder seine Normalwerte.
Spätere Folgeschäden an Herz, Niere und Gehirn lassen sich dadurch reduzieren. Die statistische Lebenserwartung steigt wieder an.
Heute hat sich in der Therapie die Änderung der Lebensführung als Bestandteil etabliert. Bei leichter Hypertonie reicht sie oftmals allein aus, bei schwerer Hypertonie unterstützt sie die medikamentöse Behandlung. Es können dann in vielen Fällen Medikamente eingespart werden.
Im alltäglichen Leben sind folgende Verhaltensweisen bei Bluthochdruck unbedingt zu beachten:
Der Kochsalz (NaCl)-Verbrauch sollte gedrosselt werden: Weniger Nachsalzen! Verzicht auf gepökeltes Fleisch, Fertiggerichte, salzige Knabbereien! Würzen mit Kräutern anstatt mit Salz! Begleitende Ernährungsberatung fördert den Erfolg. | ||
Normalgewicht ist anzustreben: Gemüse, Obst, Kartoffeln, Vollkornprodukte bevorzugen! | ||
Fettarm zubereiten! Auch hier hilft die Unterstützung durch einen Ernährungsberater. | ||
Das Rauchen sollte aufgegeben werden. | ||
Regelmäßige Bewegung unterstützt das Abnehmen und bringt den Kreislauf auf Touren, wenn die Blutdruckwerte sich normalisieren.Quelle Gehe Point | ||
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